Lätzsch Mineralöl

Aktuelle Themen

Energiekrise

04.04.2022

Seit Monaten schießen die Energiepreise durch die Decke. Durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine hat sich die Situation noch zugespitzt. Die G7-Staaten appellieren zwar an die OPEC, ihre Produktion stärker zu steigern als bisher, um den hohen Preisen und der angespannten Angebotslage entgegenzuwirken. Diese Forderung stieß aber bisher auf taube Ohren. Die Politik plant regulierend einzugreifen und gewährt auch Hilfen. Derzeit schwanken die Ölnotierungen auf hohem Niveau, wenngleich die Preisspitzen gebrochen sind. Prognosen sind kaum möglich, da es zu viele unberechenbare Einflüsse gibt. Energie, egal welche, wird zunächst teuer bleiben.

Zahlreichen Strom- und Erdgaskunden wurden die Verträge gekündigt. Die Suche im Internet nach günstigen Anbietern erwies sich in vielen Fällen nicht als clever. Der Heizölhandel jedoch liefert zuverlässig die Bestellungen der Kunden aus. Hier zeigen sich die Vorteile der nicht leitungsgebundenen Energie. Im Heizölmarkt herrscht Transparenz, harter Wettbewerb unter mittelständischen Händlern und Sie haben direkte Ansprechpartner. Außerdem besteht der Vorteil der Vorratshaltung. Sie können dadurch Hochpreisphasen überstehen.

Energie ist kostbar. Hier verweisen wir auf unsere Energiespar-Tipps für Haus und Heizung.

Energie – Preissituation 

11.02.2022

Unsere Einschätzung der Preisentwicklung für Öl wurde in den letzten Wochen mehr als widerlegt. Der globale Preisschock für Energie hat auch uns überrascht.

Die Strompreise befinden sich auf einem historischen Allzeithoch, aber auch bei Öl und Gas, Pellets explodierten die Notierungen.

Was sind die Gründe? Es sind politische und wirtschaftliche Ursachen. Der weltweite Verbrauch ist nach dem wirtschaftlichen Nach-Corona-Aufschwung enorm gestiegen, bei gleichzeitig relativ knappen Angebot.

Der Schock trifft nicht nur Verbraucher hart, sondern vermehrt auch stark energieabhängige Unternehmen. Sie können die exorbitant gestiegenen Energiepreise kaum noch stemmen.

Die Preise für Gas, Strom, Öl und Benzin sind auch die Haupttreiber der allgemeinen steigenden Inflation. 

Bleiben die Energieträger auf Dauer teuer? Diese Frage treibt uns um. Nach der Heizperiode und der Erholung des Angebotes oder Abschwächung der Nachfrage könnten die Notierungen wieder nachgeben. Maßgeblich wird es aber auch davon abhängen, ob die weltpolitischen Konflikte abnehmen.

Themen im Dezember 

E-Fuels

Die Erderwärmung soll auf 1,5 Grad reduziert werden. Ziel einer nachhaltigen Zukunft auf dem Energiemarkt ist deshalb der weitgehende Verzicht auf fossile Brennstoffe. Die Dekarbonisierung wird mit aller politischer Macht gewollt. Es ist jedoch ein wenig blauäugig, alleine auf landeseigenen Strom aus Solar- und Windenergie zu setzen. Wir werden erneuerbare Energie importieren müssen.  Die Politik muss sich zu technologieoffenem Wettbewerb bei der Energiewende verpflichten. Ca. 20 Millionen Menschen wärmen ihre Wohnung oder Haus mit Heizöl. Synthetische E-Fuels können im Wärmemarkt die CO 2 –  Bilanz verbessern und fossile Brennstoffe ersetzen ohne technische Anpassung der Heizungsanlage. E-Fuels erlauben es, grünen Strom aus sonnen- und windreichen Regionen der Welt in flüssiger Form zu speichern und zu uns zu transportieren.

Der flüssige Brennstoff Heizöl bleibt auf Jahre und die E-Fuels in der Zukunft eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung. Und sie müssen an Ihrer Heizungstechnik nichts ändern. Eine Modernisierung Ihrer Anlage empfehlen wir aber in jedem Fall, um auch problemlos und unter Vermeidung verschärfter Auflagen ab 2026 Heizöl beziehen zu können.

CO2 – Abgabe

Ab 2022 erhöht sich die CO2-Abgabe von 25 €/to auf 30 €/to. Auf den Heizölpreis wirkt sich das mit knapp 2 Cent pro Liter aus.

Preissituation Ölmarkt

November 2021

Der Ölmarkt stand im Jahr 2020 im Zeichen der Covid-19 Viruspandemie. Die Welt rutschte deshalb im Laufe des Jahres in eine schwere Rezession ab. Durch die eingebrochene Nachfrage waren die Förderländer gezwungen, ihre Förderleistung drastisch zu reduzieren. Sie zeigten sich auch Anfang des Jahres 2021 noch nicht bereit, die Ölproduktion zu erhöhen. Die Weltwirtschaft erholte sich aber im zweiten Quartal und die Nachfrage nach Öl nahm wieder deutlich zu. Die OPEC und andere Förderländer blieben jedoch bei einer zurückhaltenden Mengenstrategie. Erst ab Juli einigten sich die OPEC-Plus-Gruppe in kleinen Schritten, den Ölausstoß zu erhöhen. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führte zu den drastischen Ölpreissteigerungen. Der Rohölpreis für die Sorte Brent (Nordseeöl) überstieg Anfang November den Preis von 80 USD pro Barrel (159 Liter). Ein solches Niveau hatten wir zuletzt Ende 2018. Neben der weltweit starken Nachfrage, der noch bestehenden Fördereinschränkungen, der Angebotsausfälle in Mexico, sind auch geringe Bestände und die Frachtensituation ursächlich dafür, dass die Verbraucher tiefer in die Tasche für Heizöl, Diesel und Benzin greifen müssen. Der Markt kennt aber nicht nur den Aufwärtstrend, was die Jahre 2019 und 2020 belegen. Da lagen z.B. die Heizölnotierungen deutlich unter denen des Jahres 2018.

Widerrufsrecht

09.11.2021

Das Widerrufsrecht beim Heizöleinkauf für Verbraucher findet ab sofort keine Anwendung mehr.

Die Grundlage hierfür bildet der § 32g Abs. 2 Nr. 8 BGB. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet. Die bisherige Kaufrücktrittsregelung war für die Heizölhändler einseitig ein Nachteil und ein Fehler. Um dem Kunden die Preisgarantie zum Zeitpunkt der Lieferung zu gewährleisten, muss der Heizölhändler  auch ebenfalls zu tagesaktuellen Preisen einkaufen, um den Verkaufspreis abzusichern, da auch er nicht weiß, welches Preisniveau zum Zeitpunkt der Lieferung besteht. 

Willkommen auf unserer neuen LÄTZSCH-Mineralöl Website.

Liebe Kunden und Kundinnen,

wir freuen uns Sie auf unserer neu gestalteten Website zu begrüßen.

Was hat sich bei uns geändert?:

Unsere Produkte und Leistungen haben wir für Sie nun übersichtlicher dargestellt. Mit wenigen Klicks erlangen Sie gewünschte Information.

Auch haben wir einen News-Blog für Sie eingerichtet. In unseren News möchten wir Sie regelmäßig über aktuelle Themen über uns und aus der Ölbranche auf dem Laufenden halten.

Wir wünschen viel Spaß beim Durchstöbern. 

CO2 – Bepreisung in den Sektoren Wärme und Verkehr startete am 1.1.2021

Auf fossile Energieträger wie Gas, Flüssiggas, Diesel, Benzin und Heizöl wird ab 1.1.2021 ein Festpreis von 25 € pro Tonne CO2 erhoben. Die Abgabe steigt von Jahr zu Jahr, zunächst auf 30 € im Jahr 2022 bis auf 55 € im Jahr 2025.

Durch diese Maßnahme erhöht sich 2021 der Benzinpreis um rund 7 Cent, der Heizöl- und Dieselpreis um rund 8 Cent pro Liter. Eine Entlastung für die Verbraucher und Unternehmen soll über die Senkung der EEG Umlage bei Strom erfolgen. Außerdem steigt die Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer von 30 auf 35 Cent für jeden Kilometer der einfachen Fahrt zur Arbeit.

Die CO2 – Bepreisung soll dazu beitragen, dass weniger fossile Brennstoffe verbraucht werden und die Treibhausgasemissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr sinken.

Es lohnt sich dennoch, weiter auf Heizöl zu setzen. Durch die günstigen Notierungen wird die CO2-Abgabe teilweise kompensiert. Denken Sie bitte gründlich über eine Modernisierung mit sparsamer Öl-Brennwerttechnik nach. Sie lohnt sich. Sie reduzieren Ihren Heizölbedarf um 30 Prozent. Auch mit dem richtigen Heizen und Lüften sparen Sie Energie. Anregungen geben Ihnen unsere Energieeinspartipps für Haus und Heizung. Und noch eine Empfehlung:

Entscheiden Sie sich beim Kauf für unser Power-Heizöl und Premium-Diesel. Sie schonen Ihren Geldbeutel und die Umwelt!